Aktivschullandheim in den Bergen
1) Überblick
Ort: Windischgarsten (Totes Gebirge/ Österreich)
Unterkunft: Selbstversorgerhaus in Windischgarsten (einfache Unterkunft; gute Einkaufsmöglichkeiten; große Spielwiese (Volleyballfeld/Fußball/Grillen); Lage am Ortsrand von Windischgarsten), Hausansicht unter www.freizeitheim.at
Verpflegung: Selbstverpflegung
ungefähre Kosten: 290,- Euro pro Schüler(in)
Zeitraum: Zweite Projektphase (Juli), Sonntag-Samstag
2) Beschreibung:
Unsere Unterkunft in Windischgarsten bietet ideale Voraussetzungen für Unternehmungen in den umliegenden Bergen. Zu Beginn erlernen wir in der Kletterhalle grundlegende Techniken (Sicherung; Abseilen) und machen Vorübungen für die Aktivitäten der kommenden Woche (z.B. Seilschwingen aus der Luke). Meist bleibt für die, die Lust haben, auch noch Zeit zum Klettern. Die nächsten Tage bieten uns zahlreiche Möglichkeiten, aus denen wir je nach Wetter und Interesse der Klasse auswählen. Folgendes haben wir in den letzten Jahren regelmäßig gemacht:
- Canyoning (Begehung einer nicht erschlossenen Schlucht; Abseilen; Springen; Rutschen)
- Flying-Fox Canyon (4 „Seilbahnen“) mit Klettersteig und Badeeinlage (wer will)
- Begehung einer nicht erschlossenen Höhle
- Brückenschwingen
- Klettern am Fels
Einen Eindruck der Aktivitäten vermitteln die Bilder unter www.lebenextrem.at (Album). Bei allen Unternehmungen wird die Klasse durch einen oder mehrere staatlich geprüfte Bergführer betreut. Viele der Ausgangsorte sind in einem Radius von 10 km bequem mit den Fahrrädern zu erreichen, weshalb wir diese in der Regel im Busanhänger mitnehmen.
An ein bis zwei Tagen werden wir auch ohne Bergführer unterwegs sein. Hier nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:
- Baden am Badesee (künstlich) oder Bergsee
- Dr. Vogelsang-Klamm (erschlossen)
- Bergtour (Gr. Pyrgas (1200hm); Seespitz (700hm))
3) Zielsetzungen:
Die Besonderheit dieses Schullandheimes liegt darin, dass nahezu jede(r) in Situationen kommt, in denen sie(er) sich selbst überwinden muss, mit seinen eigenen Grenzen und Ängsten konfrontiert oder konditionell herausgefordert wird. Die Erfahrung einer solchen Herausforderung gemeistert zu haben, soll zu einer Stärkung des Selbstvertrauens und des Durchhaltevermögens führen. Die Schüler(innen) übernehmen durch die Sicherungstechniken in hohem Maß Verantwortung für sich selbst und füreinander. Häufig ist eine ausgestreckte Hand oder der Zuspruch der anderen eine große Hilfe, was zur Stärkung der Klassengemeinschaft führen soll. Hinzu kommt ein sicher unvergessliches Erleben von Natur in einer Ursprünglichkeit und Wildheit, wie sie einem normalerweise nicht zugänglich ist.
Die Ziele „Verantwortung fördern“ und „Gemeinschaft stärken“ werden durch die Selbstversorgung wesentlich unterstützt.








